Rasse/ Wesen der Cashmere Bengalen



Steckbrief:

Größe: mittelgroß
Gewicht: Katze: 3,5 - 5 kg; Kater: 4,0 - 6 kg
Felllänge: Halblanghaar

Fellfarben:

Kategorien sind bei Tabby, braun und blau spotted und braun und blau marbled (marmoriert).
Kategorie Sepia Tabby: Es sind derzeit nur Seal Sepia spotted und Seal Sepia marbled erlaubt.
Kategorie Mink Tabby: Es sind derzeit nur Seal Mink spotted und Seal Mink marbled erlaubt.
Kategorie Point Tabby: Es sind derzeit nur Seal Lynx Point (Lux), / spotted oder marbled erlaubt.


Augenfarbe:
golden bis grün, blaugrün und blau

Ursprungsland:
USA

Charakteristika
*Bewegungsdrang: hoch
*Lautstärke: mittel
*Pflegeaufwand: gering
*Zeitaufwand: gering

Aussehen:

Eine Cashmere ist nichts anderes als eine langhaarige Bengal. Sie muss also aussehen
wie ihre kurzhaarige Schwester (zum Rasseporträt Bengal) allerdings in halblangem Kleid.

Wesen und Charakter:

ist eine lebhafte Katze, neugierig, verspielt und intelligent.
Sie braucht Aufmerksamkeit, Ansprache und gemeinsame Spielzeit, um
sich wohl zu fühlen.


Cashmeres fühlen sich als Mitglieder ihrer Familie und lieben die Nähe der Menschen. Sie möchten immer mit dabei sein,
sei es, um ihnen bei ihren Tätigkeiten zuzuschauen oder 'mitzuhelfen' oder einfach nur, um in ihrer Nähe einzuschlafen.

Es sind lebhafte Katzen, die sich Sie sich jederzeit zum Spielen animieren lassen. Manche fordern es auch ein.
Viele von ihnen apportieren leidenschaftlich gerne und bringen ihr Bällchen immer wieder zurück,
voller Vorfreude, dass es noch einmal geworfen wird.
Neben jeglichen Jagd- und Rennspielen ist auch Verstecken und Fangen ist sehr beliebt.

Wenn sie sich langweilen, halten die Cashmere Ausschau nach einem Spielzeug, um damit herumzutollen.
Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen ihren eigenen Spielsachen und dem, was gerade so herumliegt.
Die neue, noch ungelesene Zeitung raschelt so schön. Vielleicht könnte man sie unbemerkt vom Tisch ziehen, aus einiger Entfernung
draufspringen, sich darunter verstecken oder feine Streifen herausreißen?

Tempotücher verändern sich auf wunderbare Weise, wenn man sie im Wassernapf badet. Bevorzugt werden volle Päckchen!
Da kann man zuschauen, wie sie immer dicker werden.
Auch Toilettenpapier ist ein feines Spielzeug. Es lässt sich so herrlich abrollen! Vielleicht könnte man auch erst die ganze Rolle attackieren?

Vermutlich ahnen Sie schon, dass sich diese Liste beliebig fortsetzen ließe.
Wenn es ihnen jetzt graust, ist eine Cashmere nicht die richtige Katze für Sie. Wenn es Ihnen aber ein Lächeln entlockt...

Natürlich schlafen Cashmeres genau so viel wie andere Katzen auch, aber wenn sie wach sind, suchen sie zumeist Anregung und Beschäftigung.
Sie fühlen sich am wohlsten, wenn sie einen ähnlich lebhaften Spielgefährten haben, um mit ihm herumzutollen oder um sich gegenseitig zu putzen.
Und vor allem haben sie dann jemanden, der ihnen Gesellschaft leistet, wenn ihre Menschen nicht zuhause sind.

Als kluge und soziale Katzen passen sie sich dem Familienleben an und schaffen es durch ihre gewinnende Art immer wieder,
einen zum Lachen zu bringen und um den Finger zu wickeln.


Die Cashmere gehört zu den Hybridrassen. Der Ursprung der Rasse liegt, wie bei der Bengal auch bei Kreuzungen aus Felis Bengalensis
(auch Asian Leopard Cat oder kurz ALC genannt) mit getupften Haus- und Rassekatzen.
Diese Rasse ist aktiv, gesellig, intelligent und verspielt bis ins hohe Alter. Sie benötigen Platz um sich wohl zu fühlen und natürlich viel Beschäftigung.
Da sie wirklich viel Temperament haben, sollte man auf einen ebenfalls sehr aktiven Artgenossen nicht verzichten.
Eine Ausstattung mit großen stabilen Kratzbäumen, die zum Klettern und toben einladen wird empfohlen.
Eine gut ausgelastete Cashmere ist gut im Haus zu halten, sie freut sich aber auch über einen gesicherten Balkon oder ein kleines Freigehege.
An ihren Menschen hängt sie sehr, da sie sehr neugierig ist, werden Besucher meist schnell mit Beschlag belegt.

Dieser Text "Wesen und Charakter" wurde mit Erlaubnis von Dorit Kersting verwendet
http://www.cashmerebengals.de/cashmere-wesen.htm

Für weitere Informationen besuchen sie gerne oben genannten Link...


Haltung und Pflege:

Die Cashmere hat zwar halblanges Fell, doch ist dies nicht besonders pflegeaufwändig. Manche Züchter sagen sogar,
Kämmen und Bürsten sei völlig überflüssig, doch genießen die Tiere diese zusätzlichen Streicheleinheiten sehr.
Zudem hat eine wöchentliche Fellpflege durch den Menschen auch den Vorteil einer „Ganzkörperkontrolle“, bei der Veränderungen,
die unter dem Fell verborgen sind, auffallen. Das Fell dieser Rasse liegt nah am Körper an und ist unglaublich seidig und glänzt verführerisch.


Herkunft und Geschichte:

Als die Bengal entstand, gab es noch keine Gentests, mit deren Hilfe man bei den verwendeten Zuchttieren bestimmte rezessive Merkmale hätte erkennen können.
So trugen manche dieser Katzen das Gen für Einfarbigkeit, für Verdünnung (Blau), oder auch das Maskengen (Point).
Wieder andere waren Langhaarträger. Treffen sich nun bei einer Verpaarung zwei Langhaarträger, können auch langhaarige Kitten im Wurf liegen.
Ursprünglich wurden diese wuscheligen Babys als Makel angesehen und ohne viel Aufhebens um sie zu machen an Liebhaber abgegeben.
Mittlerweile werden sie aber gezielt als Cashmere oder Pardino – in den unterschiedlichen Zuchtverbänden,
hat die Rasse – den einen oder den anderen Namen – gezüchtet.
Dabei ist bei der Cashmere auch die Farbe Blau-Tabby zugelassen, die bei der Bengal nicht erwünscht ist.
Wer die ersten Cashmere Kitten hervorgebracht hat, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben,
da die langhaarigen Kitten in den Bengalwürfen früher verschwiegen wurden.

Hätten Sie's gewusst?:

Das Gen für Langhaarigkeit verhält sich rezessiv zu dem für Kurzhaar. In dem Wurf von zwei kurzhaarigen Bengal Katzen,
kann durchaus ein langhaariges Cashmere Baby liegen. Umgekehrt ist das nicht möglich. Langhaar verpaart mit Langhaar ergibt immer nur langhaarige Katzenkinder.
Bei der Zucht von Cashmer
e Katzen werden sowohl langhaarige Tiere als auch Bengalen, die Langhaarträger sind, verwendet.